
Sächsische Neujahrsbabys
Bei den Neujahrsbabys 2025 hatten in Dresden die Jungs die Nase vorn. Um 2.22 Uhr erblickte der kleine Theodor im Diakonissenkrankenhaus das Licht der Welt. Um 4.57 Uhr kam Moritz […]
Etwa eins von 19.000 Neugeborenen ist von einer Gallengangatresie betroffen, einem Verschluss der Gallengänge. Dadurch staut sich die Gallenflüssigkeit. Unbehandelt führt das im zweiten oder dritten Lebensjahr zu einem tödlichen Leberversagen. Zu den typischen Symptomen, die im Krankheitsfall bereits in den ersten Lebenswochen auftreten, gehört neben einer anhaltenden Gelbsucht auch eine blasse Stuhlfarbe. Eine Stuhlfarbkarte, die Hinweise auf einen möglichen Gallengangverschluss geben kann, wird voraussichtlich ab Herbst dieses Jahres fester Bestandteil des Gelben Heftes (Kinderuntersuchungsheft) – und kann damit bundesweit bei allen Neugeborenen zum Einsatz kommen.
Behandelt werden kann die Erkrankung ausschließlich chirurgisch. Für den Erfolg spielt der Faktor Zeit eine entscheidende Rolle. Werden betroffene Kinder in den ersten zwei Lebensmonaten operiert, können etwa 50 Prozent langfristig mit ihrer eigenen Leber überleben. Alle anderen erhalten früher oder später eine Lebertransplantation, die zwar das Überleben sichert, aber mit vielen lebenslangen Einschränkungen verbunden ist.
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