Infektionen durch Mücken, die früher nur in den Tropen auftraten, nehmen in Europa und Deutschland spürbar zu. Grund dafür ist der Klimawandel, der das Überleben und die Ausbreitung tropischer Mückenarten wie der Asiatischen Tigermücke (Aedes albopictus) in neuen Regionen möglich macht.
So gilt das Dengue-Fieber inzwischen als die weltweit bedeutendste durch Mücken übertragene Virusinfektion – mit rund 390 Millionen Erkrankten jährlich. In Deutschland werden pro Jahr 600 bis 800 Erkrankungen mit Dengue-Fieber gemeldet; sie werden vor allem bei Reiserückkehrern aus Süd- und Südostasien sowie Süd- und Mittelamerika festgestellt.
Im Jahr 2024 erhielt das Robert Koch-Institut aber auch 26 Meldungen zu Infektionen mit dem West-Nil-Virus. Sie traten überwiegend in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen auf.
Egal, wo man sich aufhält – konsequenter Schutz vor Mücken senkt das Risiko von Infektionen sowie von harmlosen, aber lästigen Mückenstichen:
stehendes Wasser vermeiden: Blumentöpfe, Gießkannen, Regentonnen und andere Behälter regelmäßig entleeren und abdecken, Wasseroberflächen mit Spülmittel benetzen, um Mückenlarven zu vernichten
Mückensprays verwenden, etwa mit DEET oder Icaridin
möglichst lange Ärmel und Hosen tragen, um die Haut zu schützen
Fundorte von Asiatischen Tigermücken melden, um das Monitoring zu unterstützen (z. B. über tiger-platform.eu)
In der Apotheke vor Ort können Sie sich über geeignete Präparate zum Schutz vor Mücken informieren.
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