
Moral ist nicht angeboren
Die Frage, ob Moral angeboren ist, wird in der Entwicklungspsychologie seit Jahrzehnten kontrovers diskutiert. Eine Reihe von Studien kam zum Ergebnis, dass bereits Kleinkinder in Geschichten Figuren bevorzugen, die gut […]
Ein Jahr nach der Einführung der RSV-Immunisierung für Neugeborene und Säuglinge in Deutschland zeigen erste Auswertungen einen deutlichen Erfolg: Die Zahl schwerer Atemwegsinfektionen bei den Kleinsten ist spürbar gesunken.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt seit Juni 2024, dass alle Neugeborenen und Säuglinge den Antikörper Nirsevimab gegen RSV erhalten sollen. RSV steht für das Respiratorische Synzytial-Virus. RSV ist weltweit verbreitet und eine der häufigsten Ursachen schwerer Atemwegsinfektionen im Säuglings- und Kleinkindalter. Während ältere Kinder und Erwachsene eine Infektion meist wie eine hartnäckige Erkältung überstehen, kann sie für Babys im ersten Lebensjahr gefährlich werden. Die RSV-Saison dauert in Deutschland üblicherweise von Oktober bis März. Säuglinge, die im Frühjahr oder Sommer geboren werden, erhalten den Antikörper idealerweise im Herbst, damit der Schutz pünktlich zu Beginn der Viruswelle wirkt. Neugeborene, die während der Wintermonate zur Welt kommen, werden so früh wie möglich nach der Geburt immunisiert, oftmals schon in der Geburtsklinik oder bei der ersten Vorsorgeuntersuchung. Der Vorteil dieser Methode liegt in der sofortigen Schutzwirkung, die für die gesamte Saison anhält.