
Moral ist nicht angeboren
Die Frage, ob Moral angeboren ist, wird in der Entwicklungspsychologie seit Jahrzehnten kontrovers diskutiert. Eine Reihe von Studien kam zum Ergebnis, dass bereits Kleinkinder in Geschichten Figuren bevorzugen, die gut […]
Das Zentrum für Essstörungen an der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden hat mit einer Studie zu neuen Erkenntnissen bei der Anorexia Nervosa, einer schweren Essstörung, beigetragen.
Das extreme Untergewicht schädigt nicht nur Organe, sondern verändert auch Strukturen der grauen Substanz im Gehirn. Diese fallen – je nach Stadium der Krankheit beziehungsweise der Therapie – unterschiedlich aus. In der Studie haben sich die Forschenden die Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz in Kombination mit MRT-Messungen zunutze gemacht, um potenzielle dauerhafte Veränderungen in den Gehirnstrukturen von Menschen mit Anorexie zu identifizieren. Diese können – je nach Schwere der Erkrankung – auch nach der Wiederherstellung des Gewichts bestehen bleiben. Für diese Fälle eröffnen die Erkenntnisse neue Möglichkeiten, die therapeutische Begleitung nach der Entlassung individuell anzupassen.
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