Inhalieren auf die schnelle Art

Von Gudrun Strigin
Weißer Plastik-Naseninhalator-Behälter auf blauem Hintergrund


Ob Kopfschmerzen, Migräne, Schnupfen, Konzentrationsschwierigkeiten oder Einschlafprobleme – Inhalationsstifte sind schnell zur Hand und können in vielen Situationen hilfreiche Begleiter sein.
Gegen Erkältungssymptome gibt es fertige Varianten in der Apotheke zu kaufen. Man kann einen Riechstift für die persönliche Bedürfnisse aber auch ganz einfach selbst herstellen. Ausgestattet mit den passenden ätherischen Ölen, kann man sie immer dabeihaben. Kurz dran riechen und schon verspürt man Erleichterung.

DAS WIRD GEBRAUCHT:

SO GEHT ES

Etwas von der Wolle in das Fläschchen geben und je nach Anwendung das entsprechende ätherische Öl darauf tropfen. Das Fläschchen verschließen und bei Bedarf damit „trocken“ inhalieren, nacheinander mit jedem Nasenloch.

WELCHES ÖL FÜR WELCHE ANWENDUNG?

Ingwer: bei Übelkeit, Erkältung
Lavendel: zur Entspannung, als Einschlafhilfe
Rosmarin: für die Konzentration, bei Erschöpfung
Zirbelkiefer: stärkt Kraft und Ausdauer
Zitrone: bei Kopfschmerzen und Migräne

FÜR EINEN INHALIERSTIFT BEI SCHNUPFEN BRAUCHT MAN:

3 Tropfen Pfefferminzöl
2 Tropfen Cajeputöl

Immer, wenn das Atmen schwerfällt, daran riechen. Beide Öle wirken sehr stark antiviral.

WAS IST ZU BEACHTEN?

Ätherische Öle sind starke Wirkstoffkonzentrationen. Das direkte Einatmen wird erst für Kinder ab 6 Jahren empfohlen. Bei Asthma und anderweitiger Überempfindlichkeit der Atemwege vorab mit Arzt oder Ärztin Rücksprache halten.

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