
Digitale Schule
Im Jahr 2024 sind 39 sächsische Schulen als sogenannte digitale Schulen ausgezeichnet worden. Die Medienbildung geht in diesen Einrichtungen über den normalen Unterricht hinaus. Zu den Angeboten der Schulen gehören […]
Immer mehr Kinder und Jugendliche erhalten in Deutschland eine ADHS-Neudiagnose. Bei einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) handelt es sich um eine multifaktoriell bedingte Erkrankung, bei der sowohl die Genetik als auch Umweltfaktoren eine wichtige Rolle spielen. Im Vergleich zu 2023 gab es 2024 einen Anstieg um 16 Prozent. Das entspricht bundesweit rund 202.000 jungen Menschen, so das Ergebnis des aktuellen Kinder- und Jugendreports der DAK-Gesundheit. Der Anstieg betrifft alle Altersgruppen, fällt aber bei Schulkindern im Alter zwischen 10 und 14 Jahren mit einem Zuwachs von 22 Prozent besonders deutlich aus. Besonders auffällig ist die Geschlechterverteilung: Jungen bekommen etwa doppelt so häufig eine Erstdiagnose wie Mädchen. Gleichzeitig steigen die Neudiagnosen bei Mädchen mit einem Zuwachs von 21 Prozent stärker an als bei Jungen mit 14 Prozent.

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