
Sächsische Neujahrsbabys
Bei den Neujahrsbabys 2025 hatten in Dresden die Jungs die Nase vorn. Um 2.22 Uhr erblickte der kleine Theodor im Diakonissenkrankenhaus das Licht der Welt. Um 4.57 Uhr kam Moritz […]
Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) kritisiert die zunehmende Verbreitung melatoninhaltiger Gummibärchen als Einschlafhilfen und warnt ebenso wie die Kommission für Arzneimittelsicherheit im Kindesalter (KASK) vor einer Bagatellisierung solcher Nahrungsergänzungsmittel.
Mögliche Nebenwirkungen bei Kindern seien unter anderem morgendliche Müdigkeit, Kopfschmerzen, Gangunsicherheit und Albträume. Zudem fehlten belastbare Daten zur Langzeitsicherheit – insbesondere im Hinblick auf hormonelle Entwicklung, Pubertät und mögliche Auswirkungen auf Herz und Kreislauf.

Die Fachgremien machen auf eine weitere Gefahr aufmerksam: Durch die attraktive Aufmachung steige das Risiko, dass Kinder unbeaufsichtigt mehrere Stücke einnehmen und es zu Überdosierungen kommt. Internationale Berichte zeigten eine Zunahme entsprechender Notfälle im Zusammenhang mit dem Hormon Melatonin.
Aus Sicht der Kinder- und Jugendmedizin darf ein hormonell wirksamer Stoff nicht als harmloses Naschprodukt daherkommen, und so fordern die Experten ein gesetzliches Verbot melatoninhaltiger Nahrungsergänzungsmittel in Darreichungsformen wie Gummibärchen, die gerade auf Kinder besonders ansprechend wirken.
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