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Vor 130 Jahren...

… erhielt die Firma Beiersdorf das Patent für das selbstklebende Heftpflaster. Die Entwicklung eines Klebeverbandes für medizinische Zwecke geht auf den deutschen Apotheker Oscar Troplowitz zurück. Noch vor Beginn des 20. Jahrhunderts war der erfinderische Oberschlesier auf der Suche nach einem solchen Klebeverband. Das Ergebnis seiner Experimente erhält 1882 das Patent als „gestrichenes Pflaster“. Doch es dauerte noch weitere neun Jahre, bis das Produkt unter dem Namen „Leukoplast“ serienreif war – es ist bis heute nicht aus unserem Alltag wegzudenken. Wenn wir allerdings in der Apotheke ein Heftpflaster verlangen, meinen wir in der Regel das 1922 eingeführte Hansaplast: die Kombination aus Leukoplast und einer Mullauflage. Die Bezeichnung geht vermutlich auf Hamburg, den Ort der Erfindung und zugleich Sitz der Herstellerfirma Beiersdorf, zurück. Unterdessen gibt es natürlich unzählige Weiterentwicklungen, doch sie beruhen alle auf dem Prinzip des selbstklebenden Pflasters.

 

 

Themen im aktuellen Heft sind u.a.:

- Vorsicht vor Fremden im Netz!
- Physik-WM in Peking
- Neurofeedback

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