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Vermischtes

Abgase und ihre Folgen

Kinder sind im Straßenverkehr den Abgasen in besonderem Maße ausgesetzt, sind sie doch in Buggy oder Fahrradanhänger geradezu auf Auspuffhöhe. Schwedische Forscher haben untersucht, welche Auswirkung die Feinstaubverteilung auf die Lungenfunktion von Kindern hat. Das Ergebnis: Waren die Kinder im ersten Lebensjahr verstärkt Autoabgasen ausgesetzt, ist ihre Lungenkapazität im Alter von acht Jahren herabgesetzt. Das gilt für Jungen noch mehr als für Mädchen. Bei Kindern, die bereits von Asthma oder Allergien betroffen sind, war der Effekt noch stärker. Die gute Nachricht: Nach dem ersten Lebensjahr ist die schädigende Auswirkung von Abgasen geringer.


„Man kann ohne Liebe Holz hacken,

Ziegel formen, Eisen schmieden.

Aber mit Menschen kann man nicht

ohne Liebe umgehen.“

Lew Nikolajewitsch Tolstoi

 

Pflaster ohne Tränen

Autsch, das ziept! So stolz die lieben Kleinen bisweilen ein Pflaster mit bunten Motiven tragen – wenn es wieder runter muss, kann es unangenehm werden. Lange Jahre fand

das Thema keine große Aufmerksamkeit. Dabei kann es gerade auf der Säuglingsstation zu einem echten Problem werden, wenn Pflaster von der empfindlichen Haut von Babys oder Frühchen entfernt werden müssen. Damit sie vor allem im medizinischen Bereich aber auch sicher haften, wurde eine zusätzliche Schicht eingebaut. Die eigentliche Klebeschicht bleibt zunächst auf der Haut und lässt sich dann leicht abreiben. Auch an kindgerechter Arzneimittelgabe arbeitet das Team des Bostoner Kinderarztes Don Lombardi.

 

Lernstörungen im Vormarsch

Bisher gingen Forscher davon aus, dass ungefähr 10 Prozent der Grundschüler von Lernstörungen betroffen sind. Doch eine neuere bundesweite Studie erbrachte, dass 13,3 Prozent der untersuchten Grundschüler Defizite im Lesen, Rechnen oder der Rechtschreibung hatten. Trotz ihrer Intelligenz waren die Leistungen unterdurchschnittlich. Der Schwerpunkt der Forschung gilt nun der gezielten Förderung der Betroffenen.

 

Verletzungen bei  Trendsportarten

Sportarten wie Downhill-Biken, Snowboarden oder auch Trampolinspringen liegen im Trend und machen Spaß. Unfallträchtig sind sie freilich auch. Besteht beim Inlineskaten ein erhöhtes Risiko, sich Brüche und Verletzungen an den Armen zuzuziehen, sind bei den Wintersportarten die Beine stärker gefährdet. Beim Trampolinspringen besteht die Verletzungsgefahr in Zusammenstößen. Auch dabei kann es zu komplizierten Brüchen und Schädelverletzungen kommen. Es sollte also besser immer nur ein Kind allein auf dem Trampolin springen. Und für die anderen Sportarten wünschen sich Experten bessere Risikoaufklärung und Schutzkleidung. Denn: Vorbeugen ist besser als Heilen.

u.a. mit folgenden Themen:

- Risiko Kinderspeck
- Lese-Rechtschreib-Schwäche
- Plötzlicher Kindstod

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