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Body warnt vor Atemstillstand

Forscher haben einen Babybody entwickelt, mit dem sich der plötzliche Kindstod verhindern lässt.

Nichts fürchten junge Eltern mehr als den plötzlichen Kindstod, der in Deutschland jährlich 150 bis 200 Kinder trifft. Neunzig Prozent der Fälle ereignen sich im ersten halben Jahr, am häufigsten im dritten und vierten Monat. Bis heute ist die eigentliche Ursache für den Atemstillstand von Säuglingen ungeklärt, über zweihundert Erklärungsversuche gibt es. Vermutlich sind mehrere Faktoren beteiligt, äußere Umstände der Schlafumgebung ebenso wie gesundheitliche Vorbelastungen. Es gibt jedoch eine Reihe von Dingen, auf die man achten kann, um das Risiko erheblich zu senken (s. u.)

 

Wachsame Sensoren an Babys Brustkorb

Auch in der Forschung sucht man unermüdlich nach Möglichkeiten, Babys Schlaf sicherer zu machen und somit auch die Eltern ruhiger schlafen zu lassen. Am Berliner IZM, einer Abteilung des Fraunhofer-Instituts, hat man einen Babybody entwickelt, der mithilfe eingebauter Sensoren die Atemtätigkeit des schlafenden Kindes überwacht. Lässt sie nach, weckt ein Piepston Eltern – und Kind. Denn das ist die wichtigste Maßnahme.

 

Wie vorbeugen?

· Das Baby im passenden Schlafsack und in Rückenlage schlafen legen
· Babybett im Elternschlafzimmer
· möglichst langes Stillen (6-12 Monate)
· Schlafzimmertemperatur 16–18° C
· feste, luftdurchlässige Matratze
· rauchfreie Umgebung

 

Was Sie vermeiden sollten:

· zusätzlichen Decken, Kissen, Felle oder Kopfbedeckungen
· Rauchen während der Schwangerschaft

von Ingrid Exo

u.a. mit folgenden Themen:

- Risiko Kinderspeck
- Lese-Rechtschreib-Schwäche
- Plötzlicher Kindstod

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