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Was soll ich werden?

Was soll ich mal werden, wenn ich groß bin? Früher oder später werden auch unsere Kinder vor dieser Frage stehen. Und groß werden sie schneller, als wir es für möglich halten. Wer dann nicht bloß die Lehrstellen oder Studienplätze nehmen will, die gerade noch zu haben sind, der muss schon früh wissen, welchen Weg er einschlagen will. Aus der Vielzahl der Möglichkeiten haben wir drei Beispiele ausgewählt.

Cutter

Ob großes Kino oder kurzer Nachrichtenbericht: Immer wenn ein Film entsteht, spielen Cutter hinter den Kulissen eine der Hauptrollen. Sie bauen am Computerschnittplatz die einzelnen Bildsequenzen, Effekte und den Ton zum fertigen Film zusammen. Schnitt kann  man an Hochschulen studieren, aber auch eine Ausbildung zum Mediengestalter oder eine betriebliche Ausbildung sind möglich.

Koch

Gegessen wird immer, heißt es nicht umsonst. Koch ist also ein krisensicherer Beruf. Und dass er viel mit Kreativität zu tun hat, weiß man auch nicht erst dank dutzender Kochshows. Die Ausbildung dauert drei Jahre und ist in aller Regel betrieblich. Es gibt aber auch Kochschulen. Köche arbeiten in Hotels, Gaststätten, Kantinen, Heimen, in der Industrie und manche sogar auf hoher See – auf den schwimmenden Kreuzfahrtpalästen.

Informatiker

Egal, wo wir hinsehen: Computer bestimmen unseren Alltag und sind überall zu finden. Das bedeutet viel Arbeit für Informatiker. Denn alle Programme, die unsere Rechner erst funktionieren lassen, sind das Ergebnis ihres Könnens. Informatiker entwickeln Programme für die verschiedensten Anwendungen. Informatik kann man studieren oder sich, in eine Betrieb, zum Fachinformatiker ausbilden lassen.

 

Stärken kennen

Wer möglichst früh weiß, was er will, der hat die größten Chancen, erfolgreich zu sein. Wichtig ist, die eigenen Stärken zu erkennen: Was macht mir am meisten Spaß? Was kann ich am besten? Wofür werde ich besonders oft gelobt? Kennt man die eigenen Stärken, fällt es leicht, sie weiter auszubauen. Denn während man in Fächern, die einem nicht liegen, hart arbeiten muss, hat man in den Lieblingsfächern schon mit geringem Aufwand Erfolg. Wer also seine Stärken kennt, kann seinen Beruf danach aussuchen, wo diese Stärken besonders gebraucht werden. So hat man die besten Chancen, erfolgreich und mit viel Freude zu arbeiten.

 

 

Themen im aktuellen Heft sind u.a.:

- Wohin mit der Wut?
- Helfende Pfötchen
- Naturerlebnis Wildcamps

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Tipp

Das Wichtigste ist eine klare Reaktion mit einem eindeutigen Signal, zum Beispiel ein lautes „Nein!“. Nehmen Sie das dabei vom Schoß oder sehen es streng an.

Nicht durch zu viel reden oder erklären! Dadurch wird das Kind überfordert. Statt „Ich habe dir doch schon hundermal gesagt, dass…“ lieber eine klare Reaktion: „Au, das tut weh!“ und eine eindeutige Ansage „Tu das nicht!“. Körperhaltung und Stimme müssen deutlich machen, dass Sie verärgert sind!